Elektronenmikroskopgebäude TU Berlin

Mikroskopiegebaeude 01 © Nöfer Architekten | Florian Profitlich
Mikroskopiegebaeude 02 © Nöfer Architekten | Maximilian Meisse
Mikroskopiegebaeude 03 © Nöfer Architekten | Maximilian Meisse
Mikroskopiegebaeude 04 © Nöfer Architekten | Florian Profitlich
Mikroskopiegebaeude 05 © Nöfer Architekten | Florian Profitlich
Mikroskopiegebaeude 06 © Nöfer Architekten | Florian Profitlich
Mikroskopiegebaeude 07 © Nöfer Architekten | Florian Profitlich
Mikroskopiegebaeude 08 © Nöfer Architekten
Mikroskopiegebaeude 10 © Nöfer Architekten
Mikroskopiegebaeude 11 © Nöfer Architekten

Das “TEM” ist ein außergewöhnliches Gebäude: In seinem Inneren werden mittels modernster Transelektronenmikroskope Aufnahmen von Atomen für die Grundlagenforschung der TU-Berlin hergestellt. Dafür muss das Haus extreme Bedingungen bereitstellen: Erschütterungen durch die städtische Umgebung dürfen die Mikroskope nicht erreichen, die 1m starke Bodenplatte musste bis in 10 Meter Tiefe aufgelagert werden. Die Temperatur darf maximal 0,1°/ Stunde schwanken, was durch eine Klimaanlage bewerkstelligt wird, die das halbe Haus füllt. Es dürfen keine “Brummschleifen” durch in Ringform liegende Metalle entstehen, weshalb der Beton des Gebäudekernes mit glasfaserverstärktem Kunststoff armiert ist. Wände, Böden und Decken mussten möglichst niedrige Eigenresonanzfrequenzen haben und wurden extrem steif ausgeführt. Dieser Stabilität und Massivität wird im Äußeren durch die architektonische Durcharbeitung der Putzfassaden und dem massiven Natursteinsockel entsprochen: High-Tech-Forschung in Low-Tech-Architektur.

Auftraggeber
Technische Universität Berlin

Leistungsphasen1-9
Zeitraum2009 – 2011
BGF750 qm
Kosten3.0 mio EUR
StandortMarchstr. 10
Berlin